Webdesign für kommerzielle Webseiten

Kundert | CMS / Web | März, 29 2010 | 1 Comment

Die allerwichtigste Frage lautet: Wofür wird die Website benötigt? Internet ist voll von halbfertigen Projekten, die aufgrund der falschen Aufgabenstellung nicht mehr beendet werden. Manchmal ist es besser eine günstige und einfache Homepage zu erstellen, die die Aufgabe einer Visitenkarte übernehmen soll, als ein mittelgroßes Projekt anzufangen.  Die Konkurrenz ist gerade in diesem Sektor sehr groß. Man sollte also möglichst langfristig planen, ein halbes Jahr ist für den ersten Output realistisch.

Damit die technische Aufgabe möglichst präzise formuliert werden kann, muss zunächst eine ungefähre Vorstellung über Inhalt und Umfang eines Projekts bestehen. Bevor man die Website programmmäßig in Angriff nimmt, müssen die logische Struktur und der Content (Texte, Bilder, Tabellen, Diagramme usw.) fertig sein. Es gilt auch zu entscheiden welche Abschnitte statisch (unveränderbar) bleiben und welche dynamisch programmiert werden.

Wenn das Webdesign nicht im Alleingang bewältigt werden soll, dann muss man unbedingt auf eine genaue und vollständige Vertragsabwicklung mit klarer Fristsetzung achten. Es ist ratsam auf kleinere Unternehmen auszuweichen um der Massenabfertigung einer großen Gesellschaft zu entgehen. Alle Ideen müssen erst überprüft werden, kleinere Webdesignstudios arbeiten langsamer, es bleibt also genügend Zeit um anfänglich Fehleinschätzungen und Fehler auszumerzen.

Unbedingt notwendig sind auch die Optimierung der Site und die Werbung. Wenn man die Effektivität der Suchmaschinen und die Überfüllung des Internets beachtet, so kann man mit Sicherheit sagen, dass gerade gute Projekte in der Unmenge der Information untergehen. Bei der Optimierung sollte man auf konservative Methoden, solche wie Suchmaschinenoptimierung, Registrierung in unterschiedlichen Kathalogen und Listen, gezielter Mailversand, Mitmachen bei Foren, themapassender Linktausch achten. Progressive Werbetechnologien können von den Suchmaschinen entdeckt werden und zu einem Ausschluss aus der Internetcommunity führen.

Zu achten ist hier vor allem auf die Keywords, externe Links, Organisationsstruktur und Teilnahme am Linktausch.  Bei dem Content ist es besser auf eigene Artikel, die den eigenen Standpunkt wiedergeben, zu setzten. Eine Experteneinschätzung ist bei kommerziellen Seiten sehr wichtig. Man muss daher nach Möglichkeit eine exklusive Information zur Verfügung stellen und auf die Aktualität der Information achten. Ständig erneuerbare Rubriken können einen stetigen Besucherfluss garantieren. Foren, Preislisten, FAQ und Newsletter erweisen sich in dieser Hinsicht als sehr dienlich. Je mehr aktuelle Teile eine Website erhält, desto besser kommt sie auch bei den Suchmaschinen an.

Auch auf grafische Darstellungen darf auf keinen Fall verzichtet werden, denn das visuelle Gedächtnis der Besucher ist der beste Freund der Designer. Die Quantität und die Qualität des grafischen  Contents beeinflussen die Wahrnehmung der Besucher und fördern die Aufnahme der Information. Grafische Elemente müssen sich in die Struktur der Website integrieren und die Navigation erleichtern. Hier ist es wichtig die goldene Mitte zu finden, denn zu viele Bilder machen die Website schwer und langsam, ein Zuwenig hingegen stillos und billig.

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  1. Eine erfolgreiche Website ist vor allem ein Unikat. Ein eigener Stil bleibt besser und länger in Erinnerung. Man sollte hier nicht von der eigenen, subjektiven Meinung ausgehen. Es ist zielführender bei anderen Menschen nachzufragen, auch wenn es die eigenen Verwandten oder Freunde sind. Man darf dabei den eigenen kulturellen Kreis und das Zielauditorium nicht vernachlässigen. Nordamerikanisches Lächeln, glückliche Familiengruppen mit Hund oder sonstige Details kommen nicht immer an.

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